Daten und Fakten

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Wildunfälle (Fallwild) April 2007 bis März 2008

(für den Zeitraum April 2008 bis März 2009)

Bundesland Rehwild Schwarzwild Damwild Rotwild
Baden-Württemberg 24.770 3.080 50 50
Bayern* ) 43.800 2.300 0 370
Berlin 160 400 4 O
Brandenburg* ) 9.000 3.000 1.300 200
Bremen 160 O O O
Hamburg k.a. k.a. k.a. k.a.
Hessen 16.610 4.730 80 330
Mecklenburg-Vorpommern 6.760 2.180 410 310
Niedersachsen 27.100 2.800 970 190
Nordrhein-Westfalen 26.090 2.370 340 220
Rheinland-Pfalz* 10.440 2.470 20 290
Saarland 1.280 310 10 6
Sachsen 6.580 1.480 40 180
Sachsen-Anhalt 7.770 1.260 300 170
Schleswig-Holstein 14.270 870 1090 70
Thüringen 4.660 1.360 40 230
Deutschland ca. 199.400 ca. 28.600 ca. 4.600 2.600

(für den Zeitraum April 2007 bis März 2008)

Bundesland Rehwild Schwarzwild Damwild Rotwild
Baden-Württemberg 24.420 2.960 60 30
Bayern* ) 43.800 2.300 10 370
Berlin 130 320 4 O
Brandenburg* ) 10.100 2.100 450 250
Bremen 150 O O O
Hamburg 274 7 O O
Hessen 15.710 3.310 4 240
Mecklenburg-Vorpommern 6.390 1.610 490 310
Niedersachsen 30.3400 2.720 1.060 170
Nordrhein-Westfalen 24.690 2.040 280 180
Rheinland-Pfalz* 10.520 1.630 20 200
Saarland 1.330 230 10 2
Sachsen 6.670 1.580 40 130
Sachsen-Anhalt 7.380 1.100 250 120
Schleswig-Holstein 14.130 670 1030 60
Thüringen 4.750 860 50 190
Deutschland ca. 200.800 ca. 23.500 ca. 3.800 2.300

Die Angaben beruhen auf den abgerundeten Fallwildzahlen aus den Bundesländern. Fallwild bezeichnet Tiere, die durch nicht-jagdliche Einwirkungen – überwiegend durch den Straßenverkehr – zu Tode gekommen sind.

*Zahlen beruhen auf Hochrechnungen

Kurze Erläuterungen zur Unfallstatisitik

Rehe
Durchschnittlich wird in Deutschland jedes fünfte Reh (18%), das in der Jagdstatistik erscheint, auf der Straße “erlegt”.
Deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt Nordrhein-Westfalen, wo fast jedes dritte Reh (31%) aus der Jagdstatistik sein Leben auf der Straße lässt.
Ebenfalls über dem Mittel: Niedersachsen (24%), Schleswig-Holstein (29%), Hessen (21%), Bremen (41%) und Berlin (26%)

Wildschweine
Deutliche Zunahme bei Unfällen mit Wildschweinen um ein Drittel gegenüber dem Vorjahr.
Jedes zwanzigste Wildschwein (6%) aus der Jagdstatistik wird im Straßenverkehr erlegt.

Rotwild
Abnahme der Wildunfälle mit Rotwild um 26% gegenüber dem Vorjahr.
Jeder 20. Hirsch (5%) wird im Straßenverkehr zur Strecke gebracht.

Damwild
Zunahme der Wildunfälle mit Dsmwild um 18%

Die Dunkelziffer schätzt der DJV als hoch ein, da Wildunfälle ohne Schaden am Auto vielfach nicht gemeldet werden. Zudem werden beispielsweise Wildunfälle mit Hasen, Kaninchen oder Füchsen nicht erfasst. Der DJV geht von deutlich mehr als einer Million getöteter Wildtiere im Straßenverkehr pro Jahr aus.

Wer durch einen Wald fährt, muss mit Wildwechsel rechnen, auch wenn kein Schild darauf hinweist. Nach einem Unfall kann er sich nicht darauf berufen, dass die entsprechende Beschilderung gefehlt hat. Das Landgericht Coburg wies die Klage eines Autofahrers mit dieser Begründung ab (Urteil vom 24. 4. 2001, Az: 11 O 722/00).