Schlanker, lang gestreckter Körper mit kurzen Läufen und kurzer Rute
Färbung wie Hermelin: Fell im Sommer Oberseite Rotbraun, Bauch, Brust, Kehle und Laufinnenseiten weiß; im Winter in kalten Klimaten einfarbig weiß
Unterschied zu Hermelin: kleiner, kein schwarzes Rutenende, kürzer behaart und mit braunen Wangenfleck im Mundwinkel
Lebensraum
Tier der offenen Landschaften, bevorzugt sandige, trockene Bereiche, wie Hecken, Brachen und trocken gefallene Gräben und Böschungen
Wohnt in Baumhöhlen, Stein- und Holzhaufen, alten Gemäuern, unter hohlen Ufern, in Maulwurfsgräben, Hamster- und Rattenlöchern
Im Winter auch in Ställen, Kellern und auf Dachböden
Verbreitung und Stellung im zoologischen System
Kommt in ganz Europa außer Irland, Island und Zypern bis 3.000 Meter Höhe vor
Das Mauswiesel ist wie das Hermelin ein Kleinraubtier der Gattung Mustela, und gehört neben Iltis, Nerz und Mink als so genannte Wieselartige oder Stinkmarder (Mustelinae) zur Familie der Marder (Mustelidae) und zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora).
Nahrung
Hauptnahrung sind Mäuse, vor allem Wühlmäuse und Ratten
Frisst auch andere Kleinsäuger wie z. B. Bilche, Reptilien, Amphibien, Insekten, Klein- und Jungvögel sowie Eier
Sinnensleistung und Lautäußerung
Hört ausgezeichnet, sieht und riecht gut
verständigen sich untereinander durch zischende und singende Laute
Fortpflanzung
Paarungszeit (Ranz) wahrscheinlich ganzjährig, Hauptranzzeit im Frühjahr (Februar/März)
Tragzeit: 33 bis 37 Tage
Wirft bis zu 3-mal im Jahr 3 bis 9 Jungen, in der Regel 4 bis 7
Die Jungen sind blind dünn mit weißen Härchen behaart und kommen in einem gepolsterten Wurfnest zur Welt.
Werden etwa 10 Wochen gesäugt
Im Alter von 2 bis 3 Monaten verlassen sie den Familienverband
Lebensweise und Lebenserwartung
Tag- und nachtaktiv
Lebt sehr gesellig
Läuft sehr schnell
Schwimmt sehr gut
Klettert nur leidlich, räubert aber trotzdem Nistkästen aus