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Der Fuchs

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Entdecke den Lebensraum unserer heimischen Wildtiere Du brauchst dazu einfach nur mit der Maus über das Bild zu fahren. An vielen Stellen erfährst Du mehr ...

Fuchsleckerbissen

Der Fuchs ist eigentlich wie unser Hund ein Fleischfresser. Das erkennt man an seinem Gebiß mit den großen, langen Eckzähnen, den sogenannten Fangzähnen. Als Zwischenmahlzeit schiebt er sich aber auch schon mal pflanzliche Kost wie Obst und Wildfrüchte rein.

Mutter Fuchs und ihre Kinder

Die Füchsin, auch Fähe genannt, kann bis zu 10 Kinder kriegen, die im März/April geboren werden. Das Nest ist in einem unterirdischen Bau angelegt und mit weichen Bauchhaaren der Füchsin ausgepolstert. Bei der Geburt sind die Jungen blind, nach etwa 14 Tagen können sie dann sehen. Mutter Fuchs säugt sie rund drei Wochen und besorgt ihnen auch schon feste Nahrung, die sie in den Bau schleppt. Wenn die Fuchskinder etwa fünf Wochen alt sind, gehen sie bei der Mutter in die Schule. Sie lernen, wie Beutetiere zum Beispiel Mäuse oder Junghasen gefangen werden. Zu Anfang ist das noch ganz schön schwierig, weil die kleinen Füchse noch nicht so geübt sind. Bis Juli/August müssen sie dann alle Lektionen gelernt haben, denn ihre Mutter kümmert sich immer weniger um sie. Die Jungfüchse werden selbständig und suchen sich ihr eigenes Revier. Die Familie Fuchs löst sich auf.

Wie jagt der Fuchs

Der Fuchs geht meist bei Dämmerung oder bei Nacht auf Beutefang. Im Winter, wenn Schnee gefallen ist, kann man seine Spuren gut erkennen. Wenn er beispielsweise ein Kaninchen erwischt hat, tötet er es durch einen Genick- oder Kehlbiß, dabei schüttelt er die Beute heftig. Dieses Verhalten nennt man "totschütteln". Auch der Hund schüttelt Beute tot, allerdings ist seine Beute oft nur ein Pantoffel oder Omas Küchenhandtuch.

Der Fuchs - ein Kulturfolger

Meister Reineke liebt Mülleimer und Abfallhaufen. Darin sind viele Nahrungsreste, so daß sich der Fuchs nur bedienen braucht. Deshalb lebt der Fuchs gern in menschlicher Nachbarschaft. Der Fuchs ist ein Anpassungskünstler. Er hat im Laufe der Zeit gelernt, daß er in der Nähe des Menschen gute Überlebenschancen hat. Man nennt ihn auch einen Kulturfolger. Zu den Kulturfolgern, die dem Menschen in die Siedlungen gefolgt sind, gehören auch Elstern und Tauben.

Was frißt der Fuchs?

In freier Wildbahn ernährt sich der Fuchs von Mäusen, Kaninchen, Vogeleiern und Insekten, aber auch Junghasen und Kitze verschmäht er nicht.

Wie lebt der Fuchs?

Der Fuchs, in Fabeln auch Meister Reineke genannt, wird als schlau und listig bezeichnet. Er kann sich ganz verschiedenen Lebensweisen anpassen. Er lebt sogar in U-Bahnen oder Kanalsystemen von Städten. Eigentlich liebt der Fuchs schönes Wetter, wohlig räkelt er sich dann in der Sonne. Wenn es allerdings so richtig naß, kalt und ungemütlich ist, verkriecht er sich in seinen Bau und schläft erst mal eine Runde.

Im Winter sucht sich der Fuchs meistens Freundinnen und ist daher häufig verliebt, die Paarungszeit der Füchse ist Mitte Januar bis Mitte Februar.