Positionen des DJV

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Raumordnung der Schalenwildarten

  • Die landesweise durchgeführte wildökologische Raumplanung sollte eine Lebensraumbewertung als Grundlage haben.
  • Die wildökologische Raumplanung muß mit der Landschaftsplanung koordiniert werden.
  • Die Raumplanung entspricht den Forderungen des Bundes- und der Landesjagdgesetze nach Erhalt und Hege der Schalenwildarten, in dem darauf geachtet wird, daß die Arten im Raum verteilt werden und dadurch verträglich für die Biotope sind.
  • Traditionsreiche Vorkommen müssen erhalten bleiben.
  • Die Wirtschaftsziele der Grundeigentümer sind zu berücksichtigen.
  • Die Waldbauprogramme der Länder sind zu beachten.
  • Die intakte Sozialstruktur einzelner Populationen muß gesichert werden.
  • Die Mindestraumgröße für einzelne Populationen der verschiedenen Arten sollte nach Möglichkeit erhalten werden.
  • Es muß ein Austausch zwischen den Populationen möglich sein (Trittsteine, Brücken, Unterführungen). Bejagungsrichtlinien müssen dem Rechnung tragen.
  • Hegegemeinschaften sind möglichst flächendeckend für alle im Raum lebenden Arten zu bilden, orientiert an der Wildart mit den höchsten territorialen Lebensraumansprüchen.