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Das Jagdschloß Springe

Der Bau des Schlosses erfolgte zu Königlich Hannoverscher Zeit zwischen 1838 und 1842 in eingeschossiger Bauweise als Jagdhaus am Saupark, an der Nordseite des Kleinen Deisters. Es diente der königlichen Familie als Wohnung anläßlich der Hofjagden. An der Innengestaltung war der berühmte Oberhofbaudirektor Laves beteiligt.

Gleichzeitig wurde ein Waldgebiet südlich des Schlosses in einer Größe von 1.600 Hektar mit einer 16 km langen und 2 m hohen Mauer umgeben. Fortan diente der Saupark den Königen als Jagdgebiet.

Nach der Schlacht bei Langensalza 1866 wurden Jagdschloß und Saupark preußischer Kronbesitz. Es erfolgte der Bau weiterer Gebäude, der Anbau des Kaisersaales sowie die Aufstockung des Hauptgebäudes. Die Restaurierung, insbesondere der ursprünglichen Decken- und Wandmalereien, erfolgte zwischen 1987 und 1993 durch Freilegung und Ausmalung.

Die Jagdschau im Erdgeschoß des Jagdschlosses ist eine natur- und jagdkundliche Dauerausstellung. Sie informiert über die Lebensweise und Lebensräume einheimischer freilebender Tierarten und hat unterschiedlichste Biotope – vom Helgolandfelsen bis zum hohlen Baumstamm – zum Thema. Großflächige Wandgemälde des Tier- und Landschaftsmalers Laube stellen einheimische Wildtiere dar und veranschaulichen ihren Lebensrhythmus im Jahresablauf.

Mit Hilfe von Präparaten ist das Betrachten scheuer oder seltener Tierarten möglich. Lebensecht gestaltete Vitrinen vermitteln den Eindruck natürlicher Lebensräume. Dem Besucher soll damit anschaulich vermittelt werden, daß der Schutz des Lebensraumes Voraussetzung für einen erfolgreichen Artenschutz ist. Natur- und Umweltschutz sind heute wichtige Tätigkeitsfelder der Jäger.

Öffnungszeiten

Vom 1. April bis 31. Oktober 10.00 bis 17.00 Uhr
vom 1. November bis 31. März 10.00 bis 16.00 Uhr
täglich außer montags

Führungen sind nach vorheriger rechtzeitiger Anmeldung möglich.

Anschrift

Nieders. Forstamt Saupark
Jagdschloss
31832 Springe
Tel./Fax (0 50 41) 94 68-0/-55
Internet: www.saupark-springe.de
Email: poststelle@nfa-saupark.niedersachsen.de